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   22.11.2017
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Omega und Alaska
Bericht von Omega und Alaska
   

Hallo, das bin ich: Mein Name war Omega - so wurde ich im Tierheim in Spanien genannt.

 


Und dies ist meine Schwester, Alaska genannt.

Wir beide haben noch 2 Schwestern und 2 Brüder: Salma, Nefertari,Yukon und Kenai.

Das liebe Team von Samojede in Not half uns, am Sonntag, den 22.06.08 endlich nach Deutschland zu kommen, nachdem es uns im Tierheim nochmal "schlecht" erging, wovon niemand hier etwas wusste.
Wir wurden - im Rahmen einer Massenkastration - in unserem jungen Alter noch vor dem Flug kastriert und unserem Bruder Kenai ging es dadurch sehr schlecht.
Nachdem wir in Deutschland ankamen, entschieden sich die Adoptanten von Alaska für Kenai, um ihm eine Chance zu geben (Hut ab vor dieser Entscheidung!). Somit stand sie "alleine" da. Tanja (Frau Rheinheimer) war im ersten Moment etwas verzweifelt, da sie nicht wußte, wo sie sie unterbringen kann. Sie telefonierte mit meiner Adoptantenfamilie, die Alaska wenigstens mit nach Kaiserslautern bringen sollten, wo Tanja sie dann abholen wollte... Als sich das mit der Pflegestelle im Saarland zerschlug, machte meine "Adoptivmama" den Vorschlag, Alaska erst einmal bei sich aufzunehmen - als Pflegehund.
Also wurden wir von inzwischen ausgeschiedenen SiN-Mitgliedern mitgenommen bis zu einer Raststätte bei Frankfurt, wo meine "Adoptivfamilie" schon auf uns wartete - herzlichsten Dank auch dafür an die inzwischen ausgeschiedenen SiN-Mitglieder.

Meine Familie nahm uns entgegen und wir fuhren zu unserem neuen Zuhause -
ich durfte bei meinem „Adoptivpapa“ auf dem Schoß vorne sitzen und Alaska auf der Rücksitzbank bei der Tochter der Familie und ihrem Freund.

Es war eine angenehme Fahrt, sie streichelten uns den ganzen Weg und wir wurden immer entspannter.

Daheim angekommen, erwartete uns der nächste "Schreck" - ein großer Landseerrüde - Benni. Mich „lehnte“ er anfangs ab und brummte immer, sobald ich in seine Nähe kam. Alaska wurde direkt akzeptiert und wurde von ihm geschmust. :-( Mittlerweile hab ich sein Herz erobert ;-)

Aber, was soll ich sagen? Mir war es eigentlich ziemlich egal, was abging. Mein Herrchen trug mich in mein Körbchen, da ich unheimlich müde war - von den Strapazen und den Beruhigungsmitteln, die wir alle bekamen.

Als erstes nannten uns die Adoptanten mal einfach um...
Ich heiße ab sofort nicht mehr Omega sondern Yukiko - dies ist ein japanischer Name und bedeutet Schneekind. Gerufen werde ich Kiko.

Alaska heißt jetzt Natsuki, was ebenfalls japanisch ist und soviel wie Sommerhoffnung bedeutet, kurz gerufen Suki.

In der ersten Nacht schlief ich noch viel, aber Suki war aktiv... bis sie mich überzeugte, dass wir ein wenig raufen könnten – das taten wir dann auch. *freu*
Wir spielten schön miteinander und Frauchen und Herrchen lachten, auch wenn es vielleicht eine nicht so angenehme Zeit war zur Welpenspielstunde ;-)Am Montag, 23.06.08 schleppten sie uns dann erst einmal in ein Geschäft zum Shopping – in den Fressnapf, da sie ja nur mit mir gerechnet hatten, mussten wir für meine Schwester noch ein Halsband kaufen und ich bekam auch gleich ein neues („Mama und Papa“ hatten mit einem dickeren Hals gerechnet *zwinker). Die Halsbänder aus dem Tierheim wurden aufgeschnitten, da sie nicht mehr über über unsere Köpfe gingen und ich hatte sogar ein Atmungsproblem dadurch und eine kleine wunde Stelle im Kehlkopfbereich.

Am Nachmittag mussten wir dann zum Tierarzt, wo wir vorgestellt wurden und er sich unsere Narben ansah. Er befand sie für gutaussehend, auch wenn Suki - im Vergleich zu mir - eine „Riesennarbe“ hatte.

In dieser Nacht veranstalteten wir auch wieder eine Spielstunde – von 2.00 Uhr bis 3.30 Uhr, denn uns ging es unheimlich gut! Wir hatten genügend zu Fressen, ständig frisches Wasser (es sah immer so gelblich aus, bis ich sah, dass Frauchen Kamillentee darunter mischte), gingen regelmäßig spazieren, hatten Spielsachen – wobei wir uns auch mit Küchenhandtüchern und diversen anderen Dingen beschäftigen konnten, die wir uns im Vorfeld dann irgendwo klauten... *lach

Am dritten Tag sah ich unsere „Mama“ dann aber etwas verzweifelt – sie ging stundenlang mit uns raus und sagte immer: „Schön Pipi machen... macht euer Geschäft“ - was meinte sie nur damit?

Naja, jedenfalls war es immer ganz lustig und vor allem sehr reizvoll, was die freie Natur einem zu bieten hat. Wir konnten nur noch schnüffeln, auf die Geräusche im Wald und im Gras hören und vergaßen alles andere um uns herum. So komische Dinger, die sie Leinen nennen, hielten uns aber auch von allem ab, was uns interessant erschien :-(
Kaum zu Hause angekommen, mussten wir natürlich unsere Blasen und Därme entleeren... und je öfter wir das taten, desto verzweifelter schaute Frauchen... hmmm – mal überlegen, wie wir ihr helfen könnten... *grübel....

Ich weiß (!) – ich ging zu ihr hin, gab ihr meine Pfote und entschuldigte mich bei ihr, indem ich ihr noch viele Küsschen dazu gab. Da lachte sie wieder und schmuste ganz lieb mit mir.
Suki versuchte etwas anderes: Sie brachte ihr immer ein Tuch, das sie gerade fand, wenn es mal wieder nass auf dem Boden wurde.. auch da musste Frauchen lachen und meinte, „du bist ja ne kleine Hausfrau“.
Ja – wir haben schon viel Spaß in der Familie. Und damit „Mama und Papa“ nicht immer so traurig sind, haben wir beschlossen, dass wir das mit der Blase und dem Darm jetzt mal anders machen.. wenn wir schon draussen sind, können wir es auch im Gras erledigen ;-)


Wenn wir das machen, freuen die sich ja wie doll... sie loben uns und wir bekommen dann ein kleines Leckerchen, das auch immer schmeckt. Die sind ja wie kleine Kinder.... *tztztz :-)

Ein Bad mussten wir auch schon über uns ergehen lassen :-/... anfangs war das nicht sehr geheuer, aber die Massage dabei war unheimlich toll! Danach mit warmem Wasser abgebraust, getrocknet und ins Körbchen getragen, wo wir dann auch noch gebürstet wurden – einfach himmlisch :-)). Das Ergebnis ist nicht schlecht – so können wir uns jetzt sehen lassen....oder ? *Grins


Wir danken auf jeden Fall allen von Samojede in Not, die dazu beigetragen haben, dass wir nach Deutschland und in so eine liebevolle Familie kommen konnten.

Die Familie sagt ebenfalls DANKE, dass wir so 2 super schöne und vor allem tolle Hunde bekommen haben, die uns nach so kurzer Zeit so unwahrscheinlich viel Vertrauen entgegenbringen. Ihre Art fasziniert besonders, wenn auch in manchen Dingen noch etwas ängstlich, machen sie alles mit und bringen uns täglich viel Liebe entgegen. An manchen alltäglichen Dingen kann man, am Verhalten der Hunde erkennen, dass sie einiges durchgemacht haben müssen.... :-(
DANKE liebes SiN-Team!!!
Es ist schön, dass es Menschen wie Euch gibt,die sich für die armen Tiere so einsetzen und es ist auch prima, dass viele Leute ein Herz haben und einem Hund auf diese Weise eine Chance geben auf ein „neues, besseres Leben“ !!!

Ach übrigens: Suki bleibt hier – für immer – und nicht nur als Pflegehund!!!

Michaela, Thorsten & Lisa mit Benni, Kiko und Suki

 

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