Ein liebes Hallo,
heute beginne ich mit Sibi.

Er kann bald einreisen und bringt eine Menge positives Potenzial mit. Wenn man die Leine in die Hand nimmt, freut er sich total, denn er liebt tolle Ausflüge. Er kommt mit Hunden und Katzen klar, spielt mit Kindern, ist aufgeschlossen, intelligent, offen, freundlich und neugierig. Ein Sammy, wie er sein soll. Inklusive alleinigen Ausflügen, wenn das Hoftor offen steht und er nicht genug ausgelastet wurde (-: D. h.: adoptieren und schön beschäftigen bitte 😉
Als nächstes stelle ich euch einen Hund vor, bei dem wir es mal wieder nicht über das Herz bekommen haben ihn im Stich zu lassen.

Wir mussten Fritzi einfach da rausholen lassen!

Er war in einem ganz furchtbaren Tierheim und wusste überhaupt nicht, wie ihm geschieht. Es wird noch etwas dauern, bis wir alle wichtigen Informationen über ihn haben, aber ich wollte ihn euch schonmal vorstellen.
Wer dagegen bald auf unserer Vermittlungsseite erscheinen wird, ist Sapa. Er ist in ein paar Wochen bereit nach Deutschland, in eine glückliche Zukunft, zu reisen.





Er wurde uns wie folgt beschrieben: Sapa (gesprochen Schapa = Pfote) hatte ein Zuhause, hat im Haus mit einem kastr. Rüden zusammen gelebt, läuft gut an der Leine, ignoriert Katzen. Als sich seine Menschen getrennt haben, blieben die Hunde beim Vater – der in der Folge überfordert war.
Mit anderen Worten, hübscher 3 1/2 jähriger Scheidungswaise sucht neuen Wirkungskreis auf Hundelebzeit.
Eine Petition möchte ich euch auch noch ans Herz legen.
https://www.openpetition.eu/petition/online/maak-uitzondering-op-tachograafplicht-voor-transport-van-zwerfdieren?
Da sie auf holländisch ins Leben gerufen wurde, füge ich hier die Erklärung einer Tierschützerin ein:
Petition richtet sich an: European Parliament
Das Europäische Parlament sollte eine Ausnahme von der Fahrtenschreiberpflicht für den Transport von Streunerhunden und Katzen zulassen.
Begründung
Wir, Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber innerhalb und außerhalb der EU, haben festgestellt, dass ab dem 1. Juli 2026 der internationale Straßentransport von Hunden und Katzen zur Rettung und Adoption durch die Verpflichtung zum intelligenten Fahrtenschreiber für leichte Nutzfahrzeuge praktisch unmöglich wird.
Zehntausende Tierschützer und Tierschützerinnen in der EU setzen sich dafür ein, Millionen von Streuner zu retten, die mit Misshandlung, extremen Wetterbedingungen, Hunger und Krankheiten konfrontiert sind – oder in Tierheimen landen, wo sie aufgrund von Überfüllung oder fehlender Versorgung sterben könnten.
Unsere ehrenamtliche Arbeit wird vom Europäischen Parlament als gewerbliche Tätigkeit eingestuft und unterliegt daher denselben EU-Gesetzen und Vorschriften wie der Handel mit Nutztieren durch multinationale Unternehmen.
Streuner werden in der aktuellen EU-Gesetzgebung – und auch in der neuen – bislang nicht berücksichtigt.
Die EU-Transportverordnung (EG) Nr. 1/2005, die auch für uns gilt, ist auf das Tierwohl von Nutztieren während langer Transporte ausgerichtet, meist mit dem Ziel der Schlachtung. Unsere Tiere hingegen gehen einem besseren Leben entgegen, müssen jedoch unnötig länger transportiert werden, um diese Vorschriften für Schlachttiere einzuhalten. Das Wohl von Hunden und Katzen während des Transports scheint dabei von untergeordneter Bedeutung zu sein.
Ab dem 1. Juli 2026 wird es im Rahmen des EU-Mobilitätspakets für gewerbliche Transporte mit Nutzfahrzeugen ab 2.500 kg verpflichtend, einen intelligenten Fahrtenschreiber einzubauen. Diese Grenze liegt derzeit noch bei 3.500 kg. Unsere Transportfahrzeuge wiegen zwischen 2.500 und 3.500 kg, wodurch wir einen extrem teuren Fahrtenschreiber einbauen müssten und ab dem 1. Juli 2026 zudem die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten einhalten müssen.
Durch die verpflichtenden Stopps wird der Transport von Hunden und Katzen deutlich länger dauern als nötig. Die Tiere müssen dabei im Fahrzeug bleiben, da wir sie gemäß der Transportverordnung unterwegs nicht ausladen dürfen. Außerdem erlaubt der intelligente Fahrtenschreiber maximal zwei Fahrer, wodurch Transporte beispielsweise von Südeuropa nach Westeuropa nicht mehr möglich sind.
Beide EU-Gesetze lassen sich nicht miteinander vereinbaren. Das EU-Mobilitätspaket betrifft den Gütertransport und berücksichtigt den Transport von Haustieren nicht. Das Tierwohl ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Haustiere sind aber keine Waren!
Wir fordern das Europäische Parlament auf, eine Ausnahme von der Pflicht zum intelligenten Tachographen für den internationalen Straßentransport von Hunden und Katzen zur Adoption zu schaffen.
Helfen Sie uns, ehemalige Streuner weiterhin eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Unterzeichnen Sie unsere Petition.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stichting SAAN, Den Haag

sign en share this petition if we all want to keep helping stray-dogs, in European Union:
Auch wir würden uns über jede Unterschrift freuen.
Mit lieben Grüßen,
Ihre/eure Simone