Aktuelles 10. Jan.

Ein liebes Hallo zusammen,

letztes Wochenende war ich anderweitig bei SiN aktiv, aber meine Co-Autorinnen Sabine und Nadine haben mich wunderbar vertreten. Danke euch 💕

Auch der letzte Absatz ‚Samojeden arbeiten gern – aber nur mit Sinn‘ hat mir richtig gut gefallen. An der Stelle juckt es mich in den Fingern,  noch etwas weiter machen. Da Samojeden für so viele unterschiedliche Aufgaben eingesetzt wurden, weiß man nie genau, welche Art von Arbeitseinsatz ihnen am meisten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Joon, unsere erste Sammyhündin, war z. B. der ‚Kindersammy‘. Mit ihnen zu spielen, auf sie achtgeben zu dürfen und mit ihnen zu kuscheln, war eindeutig ihr Lieblingsjob! Das Wort ‚Jagdinstinkt‘ hatten ihr Körper irgendwie vollständig aus dem Genpool gestrichen. D. h., wir dachten damals, wir hätten Bambi adoptiert und Sammys wären eben so. (Zu der Zeit ging es mit dem Internet gerade erst langsam los, sprich noch kein Austausch, über diese damals sehr seltene Rasse möglich). Großer Denkfehler!!!!

Darauf machte uns dann Snow aufmerksam – der einzige Welpe, den wir hatten, aber von klein auf ein Jagd- und Hütehund vom Feinsten. Bereits mit zwölf Wochen erbeutete sie an der Leine im Vorbeigehen eine Maus – ganz nach dem Motto von Alf: Null Problemo… Bezüglich Katzen war sie sich mit Alf auch einig….

Stehende oder schrittgehende Pferde ließ sie großzügig durchgehen – aber wehe, sie legten einen Zahn zu. Das galt in ihren Augen als grober Regelverstoß und verlangte nach umgehender Bremsmaßnahme!

Wir gaben uns redlich Mühe, ihren fröhlich-selbstverständlichen Jagd- und Hütehundspielchen Einhalt zu gebieten. Sagen wir es mal so: Jeder kleine Erfolg wurde ausgiebig gefeiert 😉

Da wir ein bisschen übermütig sind, nahmen wir auch noch die 6 Monate alte Ice in die Familie auf – und hatten damit zwei junge Sammyladys zur gleichen Zeit. Ice war vom Wesen her eigentlich eher wie Joon, aber ihre ‚große Schwester‘ war wild entschlossen, sie auf die ‚richtige Spur‘ zu bringen. Als sozialkompetentes Alphatierchen schaffte sie das mit ihren: So macht man das!‘-Lehrgängen im Pfotendrehen, sozusagen. Dank der beiden erweiterten wir unseren Wortschatz auch um den herrlich passenden Begriff ‚Bedarfstaubheit‘.“

Unsere vierte Hündin ist Jaimy. Sie zeigte zunächst etwas überbordende Wachhundqualitäten. Aber… bitte im Geiste ein Schulterklopfen für uns: Wir konnten die soweit reduzieren, dass sie ihren Fokus jetzt  nur noch auf Männer mit verwerflichen Vorhaben legen würde. Ansonsten ist sie schmusig, ignoriert Pferde und versteht unter ‚Jagen‘ vor allem, Erdlöcher nach Bewohnern zu untersuchen.

„Last but not least: Sammys sind immer für eine Überraschung gut, aber… immer hinreißend, auf ihre ganz eigene, zauberhafte Art! Zumindest für Menschen, die Freidenker lieben, Humor besitzen, gute Nerven haben und auch mal 5 einfach als gerade Zahl durchgehen lassen können (-;

So, jetzt aber zu unseren Notfellchen.

Benjamin wartet in Düsseldorf  immer noch auf Besuch. Was ist los, möchte denn keiner einen großen Hund? Das ist doch äußerst rückenfreundlich – man muss sich zum Streicheln schließlich nicht bücken (-;

Außerdem haben wir diesen Neuzugang.

Jessy. Ich vermute, die beige Farbe lässt sich rauswaschen 😉. Die circa vier bis fünf Jahre alte Hündin scheint ein wirklich nettes Mädchen zu sein. Jessy wird noch etwas Zeit brauchen, bis sie einreisen kann, aber ich wollte sie euch schon jetzt ans Herz legen,

Jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende,

liebe Grüße,

Simone

 

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