„Hallo miteinander, ich heiße Moana und bin eine 6 jährige Samojedendame. Seit dem 27.12.2016 lebe ich bei meinen neuen Beschützern. Die waren ganz schön erschrocken, als sie mich das erst mal „live“ gesehen haben. Auf den Fotos, die sie von mir kannten, sah ich zwar ein wenig traurig, aber ganz gut gepflegt aus. Als ich in Deutschland ankam, war ich aber ganz zerzaust und habe so gestunken, dass ich mich in meiner eigenen Haut nicht wohl gefühlt habe. Wie sich ein paar Tage später herausstellte, lag das an meinen vereiterten Backenzähnen, die so entzündet waren, dass sich eine Fistel gebildet hat, die sich einen Weg durch meinen Kiefer nach außen gesucht hat. Die Tierärztin war so entsetzt über meinen Zustand, dass sie meinen Beschützern fast schon Vorwürfe gemacht hat. Dabei konnten die doch gar nichts dazu. Dann habe ich erst einmal eine Woche Antibiotika nehmen müssen, dass die Entzündung so weit zurückgeht, dass die beiden bösen Zähne gezogen werden konnten. In dieser Woche war ich noch ganz schlapp und habe die allermeiste Zeit gelegen und geschlafen. Als ich eine Woche später wieder bei der Tierärztin war, war sie so sehr über meinen verbesserten Zustand begeistert, dass sie jetzt einer meiner größten Fans ist. Sie glaubt, dass sie mir mit den Antibiotika so geholfen hat. Ich weiß aber, dass es auch an der guten Pflege meiner Menschen liegt, die sich täglich um mein Fell, meine Augen und überhaupt alles gekümmert haben. Die Zahn OP habe ich locker weggesteckt, aber als hätte ich es nicht schon schwer genug, musste ich dann noch eine Woche Antibiotika einnehmen, weil ich Giardien im Darm hatte. So war ich immer noch sehr schlapp und wollte am liebsten. gar nicht aus dem Haus gehen, denn da fühle ich mich sicher. Die bösen Darmparasiten sind jetzt auch weg und ich muss keine Medikamente mehr einnehmen. Seitdem erhole ich mich prächtig und gewöhne mich auch ans Spazierengehen. Am Anfang hat mein Herrchen gedacht, ich hätte das mit dem Schlittenhund nicht richtig verstanden und meinte der Schlitten zu sein, den Herrchen ziehen musste. Aber wir nähern uns da immer weiter an. Ich verstehe nur nicht, warum er mich immer mal wieder „Esel“ ruft und nicht „Mo“. Ich heiße doch jetzt seit ein paar Monaten Moana, aber darauf höre ich auch noch nicht. Meine Beschützer dachten schon ich sei taub, weil ich weder auf Staubsauger, Kaffeemaschinen, Autos und andere Umweltgeräusche reagiere. Das ist aber völliger Unsinn, denn das Klappern des Futternapfes höre ich sogar im Schlaf. So, jetzt muss ich Schluss machen, denn Frauchen will mit mir spazieren gehen. Eure Moana“
Liebe Andrea, lieber Carsten – wir können gar nicht genug danke sagen für alles was Ihr für Mo getan habt. Herzliche Grüße, Euer SIN-Team!